29.03.20 –
Die Landwirte im Landkreis Stade bemängeln Pauschalverbote, die im Volksbegehren Artenvielfalt stehen sollen. Die Naturschützer im Landkreis Stade weisen die Bauern-Kritik am Volksbegehren Artenvielfalt zurück. Auch die Grünen im Ortsverband Stade schließen sich der Meinung der Naturschützer an. „Vielleicht kennen einige Landwirte den Inhalt des Volksbegehrens nicht im Detail. Gerne würden wir Gespräche führen, um das zu klären und alle mit ins Boot zu holen. Umwelt- und Artenschutz geht nur gemeinsam mit den Bauern, die selbst auch bemüht sind zum Artenschutz beitragen," so Maike Gafert und Axel Kleindienst, beide sind Sprecher der Grünen im Ortsverband Stade.
Die Initiatoren des Volksbegehrens haben einen Gesetzestext zur Änderung des Landesnaturschutzgesetzes, des Wassergesetzes und des Waldgesetzes entwickelt, für den im Volksbegehren 610.000 Unterschriften von (zur Landtagswahl) wahlberechtigten Bürgern nach dem offiziellen Start des Volksbegehrens gesammelt werden müssen. Die Landwirte sehen angebliche Einschränkungen für die Landwirtschaft.
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