27.02.2013

Kaum zu befahren für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Im Bereich Mittelstrasse/Hinterm Teich/Harburgerstrasse sind in den letzten Jahren mehrere Wohn– und Betreuungseinrichtungen entstanden. Seitdem wohnen in diesem Gebiet vermehrt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, die nach Beobachtungen der Grünen Ratsfraktion in diesem Bereich z. B. als Rollstuhlfahrer unterwegs sind und dabei sehr große Schwierigkeiten mit der verkehrlichen Infrastruktur vor Ort besitzen, die in ihrer Art (Pflasterung, Breite, Verlauf) alles anderes als barrierefrei zu bezeichnen ist.

In einem Schreiben an Bürgermeisterin Nieber weist Barbara Zurek, Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion, auf diesen Zustand hin. Sie bittet in ihrem Schreiben die Verwaltung um ihre Beurteilung der Situation vor Ort bzw. auch um die Darstellung ihrer Kenntnisse, wie die Träger der entsprechenden Einrichtungen die Situation beurteilen und an welchen konkreten Stellen diese den größten Handlungsbedarf sehen sowie um Erläuterungen dazu, ob und wie hier Abhilfe geleistet werden kann. „Insbesondere interessiert uns, ob es mögliche zeitnahe Varianten der Abhilfe gibt, d.h. der Schaffung von barrierefreien Übergängen und Wegen an den Knotenpunkten bzw. an den „Hauptproblemstrecken“, die bereits unabhängig von einem geplanten Umbau der Harburger Strasse (Kreisel) realisiert werden könnten mit Darstellung des Kostenumfangs und einer möglichen Finanzierung“, so Barbara Zurek. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt soll das Thema erörtert werden.

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