Die Stadt Stade ist zwar lange Zeit mit der von uns stets kritisierten Ansiedlung der Kraftwerke und der Großindustrie finanziell und wirtschaftlich gut gefahren, hat jedoch in den letzten Jahren auch die Risiken einer Abhängigkeit von einer solchen Mono/Duo-Kultur erfahren (Gewerbesteuerausfälle, Massenentlassungen, Outsourcing).

Der vom Land in Aussicht gestellte Ausbau des Stader Hafens bietet die Chance für einen neuerlichen Ausbau der Industrie- und Gewerbeflächen. Wir setzen uns dafür ein, diese Gelegenheit planvoll und zukunftsorientiert zu nutzen. Statt die Flächen an der Elbe als ausgelagerte Hamburger Containerabstellflächen und für Kohlekraftwerke ohne eine wirtschaftliche Zukunft zu vergeuden, sollte die Stadt der Empfehlung der IHK folgen und sich bemühen, exportorientierte Betriebe, z.B. aus den Bereichen Maschinenbau, Chemie und regenerative Energien hier anzusiedeln.

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